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Suchmaschinenoptimierung oder Flash und Frames?

Was ist eine geframete Webseite?

Die Frage, ob bei Design von Webseiten Frames eingesetzt werden sollten, ist so alt wie Frames selbst! Eine Seite in Frames ist leicht zu aktualisieren und deshalb entscheiden sich viele Designer dafür, Frames einzusetzen. Besonders bei der Verwaltung sehr großer Webseiten ist dies hilfreich.

Man kann meist sagen, daß es sich um eine "Frames"-Seite handelt, wenn die linksstehende Navigationsleiste stehenbleibt, während der Rest der Seite runterscrollt. Alternativ findet sich am oberen Bildschirmrand ein Logo oder eine Navigation, die stehen bleibt, während der Rest der Seit scrollt.

Frames einzusetzen ist grundsätzlich eine Todsünde, weil Suchmaschinen nicht innerhalb der Frames navigieren können und deshalb werden Ihre Seiten nicht vernünftig in den Such-Index aufgenommen.

Hier der Grund, warum Framesseiten nicht von den Suchmaschinen, die Spider einsetzen gelistet werden. Wenn Sie in den HTML-Code einer typischen Frameseite sehen, finden Sie üblichweise nicht mehr, als den Titel-Tag, die META-Tags und dann den FRAMESET-Tag - und genau das ist der Grund! Die Spider der Suchmaschinen sind daruf programmiert bestimmten HTML-Code zu ignorieren und statt dessen den Text im body zu indizieren.

Aber bei einer typischen Frameseite, gibt es keine Texte im body für den Index der Suchmaschinen, weil dieser Text auf einer anderen Seite (normalerweise auf der Seite innerhalb des Frames) liegt.

Genau die Texte auf Ihren Seiten sind für Suchmaschinen das Wichtigste. Deshalb, wie Sie sehen konnten, ist es nahezu ausgeschlossen für Webseiten, die in Frames designt wurden, hohe Platzierungen zu erreichen.

 

Google und Frames

Folgendes ist der betreffende Abschnitt von Googles Richtlinen für Webmaster:

Öffnen Sie Ihre Website zur Überprüfung in einem Textbrowser wie Lynx, da die meisten Crawler Ihre Website so ähnlich wie Lynx analysieren. Falls Funktionen wie JavaScript, Cookies, Sitzungs-IDs, Frames, DHTML oder Flash verhindern, dass Sie Ihre gesamte Website in einem Textbrowser anzeigen können, treten beim Durchsuchen der Website durch Crawler möglicherweise Schwierigkeiten auf.


Wenn eine Suchanfrage die ganze Webseite betrifft, liefert Google das Frameset. Falls eine Suchanfrage sich auf eine Einzelseite bezieht, liefert Google nur diese Seite. Diese Einzelseite wird nicht in einem Frame dargestellt, weil zu dieser Seite scheinbar kein Frameset gehört.

Quelle: http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769

Auch wenn Sie das vielleicht nicht ganz verstehen sollten, wird eines klar: Google möchte Webmaster dazu bringen Seiten ohne Frames zu erstellen...

Dennoch gibt es einen Weg Seiten in Frames zu optimieren, wenn es für die gewählten Suchbegriffe keine große Konkurrenz gibt. Man kann dazu den sogenannten noframe tag nutzen.

 


Suchmaschinenptimierung mit dem noframe tag

Es gibt einen HTML-Tag, genannt NOFRAMES-Tag, welcher, richtigen Einsatz vorausgesetzt, den Spidern der Suchmaschinen die Informationen, die jene brauchen, um Ihre Seite trotz Frames korrekt in den Index aufnehmen zu können.

Er war ursprünglich dafür gedacht, Browsern der ersten Generation, die den FRAMSET-Tag noch nicht lesen oder verstehen konnten, die Fähigkeit zu geben die Informationen einer Seite in Frames doch zu "sehen".

Verfassen Sie einfach ein Beschreibung Ihrer Webseite mit ausagekräftigen Überschriften in etwa 500 Worten. Benutzen Sie dabei alle Ihre Suchbegriffe im Text und fügen Sie Links zu allen Ihren Unterseiten ein. Stellen Sie dies in den NOFRAMES-Bereich, ermöglichen Sie es den Spidern, die Inhalte jener Seiten zu finden.

Leider messen Suchmaschinen, besonders Google, dem Inhalt im NOFRAMES-Bereich nur wenig Gewicht bei. Tatsächlich werden Sie bei gefragten Suchbegriffen, in den Suchresultaten von Google, unter den ersten 30 Treffern kaum je eine Seite finden, die Frames einsetzt.

Zumindest scheint es so, als ob es, seit Yahoo seine Suchergebnisse nicht mehr von Google geliefert bekommt, möglich wäre, durch den gekonnten Einsatz von NOFRAMES-Tag und titel, gute Platzierungen bei Yahoo zu bekommen.

Der beste Weg eine Frames-Webseite zu optimieren, ist ein Redesign ohne Frames.

 

SEO - Warum Sie keine Frames benutzen sollten

Dies betrifft insbesondere Ihre Startseite. Es ist ein anders Thema, was zu tun ist, um die restlichen Seiten in den Index zu bekommen, wenn diese in Frames sind. Die meisten Webdesigner benutzen Frames, um die Navigationsleiste zu fixieren. Das heißt, sie haben einen linksseitigen Frame mit einer statischen Navigationsleiste oder Buttons, die sich nie verändern. Wenn jemand auf einen Button klickt, bringt der rechte Frame die entsprechende neue Seite. Bei dieser Art Design gibt es üblicherweise keine alternative Navigation über Textlinks zu irgendeiner der Seiten, innerhalb des Frames.

Warum das schlecht ist? Weil sie durch Optimierung der Unterseiten hohe Positionen in den Suchmaschinen erreichen könnten (und sollten). Aber wenn Sie es tun und jemand sie in den Suchmaschinen findet, sind sie was man verwaiste Seiten nennt. Sicherlich ist Ihnen sowas auch schon einmal passiert bei Ihren Webrecherchen: Eine Seite hat ein paar Informationen zu Ihrer Suchanfrage, aber es gibt keine Möglichkeit von da aus zum rest der Homepage zu gelangen.
Fortgeschrittene Internetnutzer könnten über die URL das root directory finden, aber die meisten dürften damit überfordert sein. Sehr schlecht für den Seitenbesitzer, der gerade einen potentiell Interessierten verloren hat - oder noch schlimmer, einen potentiellen Kunden.

 

SEO - Flash ist übel

Macromedia behauptet, daß Flash "die Lösung sei, um höchst anspruchvolle Webseiten damit zu erstellen und darzustellen". Was Ihnen Macromedia dabei nicht sagt, ist. daß Flash Ihre Webseiten auch extrem nervig und unnutzbar macht.

Erlauben Sie uns dazu eine kurze Erklärung:

 

Freie Animation
Flash hat zu der lächerlich großen Anzahl von freien Animationen im Internet beigetragen. Anders als animierte GIFs antwortet Flash nicht auf den STOP-Button Ihres Browsers oder die ESC-Taste auf Ihrer Tastatur. Deshalb schließen genervte User die komplette Webseite, statt eines einzelnen Abschnittes.

 

Renaissance der Splash Screen

Durch Komprimierung auf kleinere Dateigrößen als GIF-Animationen, hat Flash die Splash-Screen zurückgebracht, zweifellos eine der irritierendsten Erfahrungen im Internet. Internetnutzer suchen nach Informationen und bekommen statt dessen einen komplett inhaltsfreien Splash-Screen geboten, der nur dazu beiträgt, den Besucher zu verärgern und ihm einen guten Grund liefert, den Auftritt zu verlassen. Und wer könnte es ihnen verdenken?


Flash-Websiten

Flash in eine HTML-Seite zu integrieren ist schon schlimm genug, aber eine komplett aus Flash erstellte Website ist sicher das noch größere Übel. Zuerst und am vorrangig machen Flash-Webseiten die Zurück-Schaltfäche und das Adressfeld Ihres Browsers unbrauchbar und verhindern das Anlegen als Favorit. Auch da Ausdrucken einer Flashseite oder die Suchfunktion innerhalb eines Auftrittes gehen nicht. Schließlich wird auch der Farbwechsel von HTML-Links deaktiviert, der anzeigt, ob man eine Seite schon einmal besucht hat, was eine der wichtigsten Navigationshilfen im Internet überhaupt ist.

 

Flash und Suchmaschinen

Seiten, die komplett in Flash erstellt wurden oder damit kräftig überladen sind, leiden unter den selben Problemen wie komplett mit Frames erstellte Seiten, wenn es um gute Positionen in Suchmaschinen geht. Es gibt einfach nicht genügend Inhalte für die Spider, die dem Auftritt Relevanz bescheinigen könnten und können dies auch niemals erreichen.


Ein Flash-Auftritt besteht üblicherweise aus einer HTML-Seite (der Startseite) und der komplette sonstige Inhalt befindet sich in einem riesigen Flashobjekt. Ein Argument der Webdesigner lautet, daß ja die Indexseite in HTML sei und diese von Suchmaschinen gelesen werden könne. Meist sagen sie, daß man durch das Hinzufügen des META-Tag description diese Tasache ausgleichen könne. Glücklicherweise hatten bisher erst einen potentiellen Kunden, der naiv genug war zu glauben, daß er auf diese Weise gute Positionen erzielen könne.

 



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